Es gibt zwei weitgehend unbekannte oder übersehene Fakten, die ein erhellendes Licht auf den Nahostkonflikt werfen:

 

1.) Palästina und Transjordanien

Um Israel von Anfang an zu delegitimieren, wird gern als grundlegende Ungerechtigkeit benannt, dass der ursprüngliche Teilungsplan der Peel-Kommission vorsah, den Juden etwa 25 % und den Arabern (“Palästinensern”, s.u.) etwa 75 % Palästinas zuzusprechen. Die Juden seien in “palästinensisches” Gebiet gekommen und hätten es den “Palästinensern” weggenommen. Dabei wird allerdings verschwiegen, dass der bereits 1922 als “Transjordanien” gegründete Staat ebenfalls zum ursprünglichen britischen Mandatsgebiet gehörte, 78 % (!) des gesamten Mandatsterritoriums ausmachte (22 % fallen auf Palästina) und ausschließlich arabisch war.

 2. ) “Palästinenser”

Ein gelungener arabischer Schachzug war die Konstruktion des palästinensischen Volks. Während man über die Definition des Begriffes “Volk” bücherfüllend diskutieren kann, ist in diesem Fall eine Abkürzung über die Wortherkunft zielführend: “Palästina” beschreibt seit antiker Zeit die Region, “Palästinenser” deren Bewohner. Die arabischen Palästinenser verstanden sich seit jeher als Araber, nicht als “Palästinenser”, was durch die erstmalige Verwendung des Begriffs “Palästinenser” als arabische Selbstbezeichnung in den 1970er Jahren belegt.

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