/* Disable XMLRPC */ add_filter( 'xmlrpc_enabled', '__return_false' ); /* Remove XMLRPC, WLW, Generator and ShortLink tags from header */ remove_action('wp_head', 'rsd_link'); feed.the1nter.net » 2012 » Juli

Das Ziel des Sozialstaats stellt die größtmögliche Sicherheit seiner Bürger dar. Diese versucht er zu erreichen, indem er ihm möglichst viel Selbstverantwortung abnimmt: Krankenkassen sind verpflichtend, bestimmte Versicherungen ebenso. Es ist unmöglich, aufgrund finanzieller Fehlentscheidungen wirklich zu verarmen – man wird gestützt, wo es nur geht. Gleichzeitig mischt sich der Staat auch in weitere Bereiche ein: Ganze Wirtschaftszweige werden durch massive Subventionen aus dem freien Markt herausgenommen (aktuell: die scheiternde „Energiewende“) und auch das Schulsystem wird vom Staat bestimmt und darf sich nicht selbst regulieren.

Ein nicht ganz offensichtliches Ergebnis dieser Politik ist die Untergrabung des liberalen Denkens: Wem jede Verantwortung abgenommen wird, kann auch nicht lernen, Selbstverantwortung zu übernehmen. Wer keinem Risiko ausgesetzt ist, wird träge und lethargisch. Reiche Menschen werden nicht bewundert, sondern beneidet, weil überhaupt nicht verstanden wird, wie diese zu ihrem Reichtum gekommen sind. Unternehmerisches, liberales Denken ist den Bürgern eines Sozialstaats fremd. Wozu ein Unternehmen gründen, wenn der Staat ohnehin keinen freien Markt zulässt? Wozu nach oben streben, wenn man ohnehin – auf Kosten anderer – gut lebt? Wozu eigenständiges Denken und Handeln, wenn es der Staat für einen übernimmt?